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Hörgeräteakustiker Bewerbung - unsere Tipps!

Du möchtest Dich beruflich weiterentwickeln und arbeitest an Deiner Bewerbung als Hörgeräteakustiker Geselle oder Meister? Dann geht es jetzt für Dich darum, Deine Hörgeräteakustiker Berufserfahrungen und die Fähigkeiten darzustellen sowie potentielle Arbeitgeber von Dir zu überzeugen. Im Folgenden haben wir einige Tipps zusammengestellt, wie Du Deine Bewerbung als Hörakustiker optimal aufbaust. Klicke einfach auf den Bereich, der Dich interessiert und die Informationen werden Dir angezeigt. Du hast keine Lust auf Bewerbungsstress und möchtest trotzdem durchstarten? Dann melde Dich doch einfach über das Kontaktformular bei uns! Wir haben viele spannende Stellen in der Hörakustik und Du brauchst bei uns für die ersten Schritte keine Unterlagen vorbereiten.

  • Bewerbung für Hörgeräteakustiker - das Anschreiben oder Motivationsschreiben.

    Bewerbung für Hörgeräteakustiker - das Anschreiben oder Motivationsschreiben.

    Das erste Blatt, dass der neue potenzielle Arbeitgeber von Deiner Bewerbung als Hörgeräteakustiker sieht, ist das Bewerbungsanschreiben oder auch Motivationsschreiben. Wir benutzen bewusst den Begriff Motivationsschreiben, weil das Anschreiben nicht nur aussagen soll, "hallo, hier bin ich und ich suche" sondern "hallo, hier bin ich und nachfolgend erkläre ich Ihnen, warum gerade ich mich auf die Stelle melde und meine es passt ganz gut".  

    Die Struktur des Motivationsschreibens sollte wie folgt sein - und zwar egal, ob es sich um eine Hörgeräteakustiker Ausbildung Bewerbung oder um eine Bewerbung zum Hörakustiker handelt. Im Falle einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz in der Hörakustik muss die Darstellung der eigenen Fähigkeiten allerdings allgemeiner ausfallen.

    1. Anschrift und persönliche Anrede des Empfängers
    Stellenanzeigen immer auf Namen des Ansprechpartners prüfen. Wenn hier kein Ansprechpartner angegeben ist, sondern nur z. B. Personalabteilung, dann kann man das Anschreiben auch an die Personalabteilung schicken oder sich telefonisch oder im Internet erkundigen, wer wohl sonst für die Personalbeschaffung verantwortlich ist.

    Egal wie locker die Stellenanzeige formuliert ist, die Anrede ist immer per Sie und beginnt mit "Sehr geehrte Frau" oder "Sehr geehrter Herr" oder "Sehr geehrte Damen und Herren".

    Gelegentlich ist bei den Stellenanzeigen auch angegeben, dass vorab telefonische Auskünfte möglich sind. Hier lohnt es sich meist, gut vorbereitet mit ein paar Fragen anzurufen. Der Ansprechpartner wird sich sicherlich Ihren Namen notieren und „wartet“ dann auf Ihren Bewerbungseingang. Also nicht zu lange Zeit lassen mit dem Abschicken der Bewerbung.  

    2. Bezug auf die Stellenausschreibung / Motivation zur Initiativbewerbung
    Hier wird leider häufig schon ein Fehler begangen und ein einheitliches Schreiben für alle Bewerbungen genutzt. Der Empfänger kann dies in der Regel schnell erlesen. Formulieren Sie das Anschreiben mit dem Bezug auf die Stellenanzeige immer so, dass der Empfänger den Eindruck hat, dieses Anschreiben ist nur für diese spezielle Stelle erstellt worden.  

    3. Darstellung der eigenen Fähigkeiten
    Mit der Darstellung des eigenen Kompetenzprofils lässt sich die „Nähe“ zur ausgeschriebenen Stelle sehr gut spiegeln.  

    Zum Beispiel:
    "Meine bisheriger Verantwortungsbereich umfasst die eigenständige Leitung eines Fachgeschäfts, die Personalverantwortung für zwei Gesellen und einen Auszubildenden.  In meiner Funktion betreue ich unsere Kunden vom Ersttermin bis hin zum Abschluss der Hörversorgung. Weiterhin steuere und organisiere ich alle Marketingmaßnahmen, rund um unsere Filiale und verantworte die Kontaktpflege zum regionalen Netzwerk, wie z.B. HNOs, Apotheken, Wirtschaftsverbänden und Senioren- und Pflegeheimen. Die kurzfristige Personalplanung und Organisation von Weiterbildungsmaßnahmen obliegt mir, in Rücksprache mit der Geschäftsleitung. Die Mitarbeiterauswahl für unser Fachgeschäft führe ich in Zusammenarbeit mit der Personalabteilung durch und entscheide zuletzt eigenständig über die Einstellung. Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit im Prüfungsausschuss, sowie durch Teilnahmen an Weiterbildungsangeboten, halte ich mein Kontaktnetzwerk und meinen Blick in den Markt auf dem Laufenden."  

    Hier ist es schon sehr ausführlich formuliert. Allerdings ist es schon wichtig, die Teilbereiche der Stellenausschreibung auch tatsächlich mit dem eigenen Profil spiegeln. Sofern Kompetenzen fehlen kann wie folgt formuliert werden:  

    Zum Beispiel:
    "Durch meine bisherige Stellvertretung des Fachgeschäftsleiters, konnte ich einen guten Einblick in die Verantwortungsbereiche bekommen und bin mir sicher, diesen Verantwortungsbereich, nach einer fundierten Einarbeitung, auszufüllen."
    Hier helfen wir gerne bei individuellen Fragen weiter, melde Dich bei uns!

    4. Persönliche Stärken
    Fachliche und soziale nachfolgend als Formulierungsbeispiele. Hier ist es wichtig in sich hineinzuhören und ein realistisches Bild von sich aufzuzeigen. Wenn die Grundtendenz ehr Ungeduld ist, dann empfiehlt es sich nicht von Ruhe und Gelassenheit zu fabulieren, sondern auch Ungeduld hat etwas Gutes.

    Zum Beispiel:
    "Durch meine Hartnäckigkeit gebe ich nicht schnell einen Kunden auf, sondern erfrage aktiv, welchen Zustand der Kunde erreichen möchte und was ihm bisher gefehlt hat. Dadurch habe ich eine Vielzahl von Kunden zusätzlich für uns gewonnen bzw. zurückgewonnen."

    Weitere Beispiele:
    "Durch meine gutes Organisationstalent konnte ich in kurzer Zeit die Abläufe in meinem aktuellen Arbeitsumfeld optimieren."
    "Auf Grund meiner strukturierten Arbeitsweise und meiner Führungsqualitäten, wurden mir sehr schnell die eigenständige Leitung eines neuen Fachgeschäfts anvertraut."
    "Durch meinen hohen Qualitätsanspruch in der Patientenversorgung und meine strukturierte Arbeitsweise, konnte ich wesentliche Beiträge in der Erstellung unseres Qualitätsmanagementsystems leisten."
    "Durch mein Organisationstalent konnte ich auch in Zeiten hoher betrieblicher Auslastung unsere Aufgaben priorisieren und eine hohe Zufriedenheit bei unseren Kunden generieren."
    "Durch meine ausgeglichene Persönlichkeit, fühlen sich unsere Kunden sofort gut aufgehoben und spüren nichts von unserer hohen Termindichte."
    "Durch gezielte Aufklärung von Zusatznutzen in der Hörversorgung ist es mir gelungen, den Durchschnittspreis pro Hörversorgung signifikant zu verbessern."
    "Auf Grund meiner positiven und offenen Haltung, gewinne ich schnell das Vertrauen und die Offenheit meiner Kunden und Mitarbeiter."

    Natürlich gibt es noch viele weitere Beispiele -  wir helfen gerne beim Kompetenzcheck!  

    5. Abschluss
    Das Anschreiben positiv und nicht überschwänglich abschließen. Es ist alles gesagt bzw. geschrieben, wieso, weshalb und warum Du auf die Stelle passt und diese ausfüllen willst. Jetzt ist der Arbeitgeber am Zug.

    Formulierungsbeispiel:
    "Mit meinem Anschreiben hoffe ich einen guten Einblick in meine Kompetenzen und Motivation gegeben zu haben und freuen mich, Ihnen ebenfalls einen positiven persönlichen Eindruck in einem Vorstellungsgespräch geben zu können. 

    Mit freundlichen Grüßen  

    Unterschrift  
    Vorname , Name"

    6. Kontaktdaten
    Es ist simpel, muss aber betont werden. Bitte trage immer auf jedem Schriftstück Deine Kontaktdaten ein. Diese können im Anschreiben oben rechts positioniert werden und/oder bei allen weiteren Blättern in der Fußzeile. Warum weisen wir darauf extra hin? Das Anschreiben sitzt lose in den Unterlagen und rutscht schnell einmal raus. Dann kann man die Unterlagen eventuell nicht mehr zuordnen und ein wertvoller Kontakt ist verloren gegangen. Somit dann auch die Chance auf eine Stelle.

    Auch darf man nicht unterschätzen, dass ein Anruf auch auf einen spontanen Impuls hin erfolgen kann. Der neue Arbeitgeber ist eventuell vom Anschreiben so positiv überrascht, dass er sich sofort melden will und nicht erst die Kontaktdaten im Rest der Bewerbung suchen möchte.

  • Lebenslauf / Curriculum Vitae für die Hörakustiker Bewerbung aufbereiten.

    Lebenslauf / Curriculum Vitae für die Hörakustiker Bewerbung aufbereiten.

    Nennen wir es einfach Lebenslauf. Folgend die optimale Struktur und die richtigen Inhalte für den Lebenslauf als Teil einer Hörgeräteakustiker Bewerbung:

    1. Persönliche Daten
    Es empfiehlt sich den Lebenslauf mit den persönlichen Daten zu beginnen. Wobei sich hier einiges geändert hat, da Fragen wie z. B. nach Alter, Geschlecht, Familienstand und Religionszugehörigkeit rechtlich nicht mehr zulässig sind. Siehe auch „Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz“ oder kurz AGG.  Auch gehören Informationen zu den Eltern oder weiteren Familienangehörigen nicht in den Lebenslauf. Es ist schließlich Dein Lebenslauf. Folgende Daten sollten enthalten sein.

    Vorname, Name, Geburtsname:
    Geburtsdatum: (Wenn selber gewünscht)
    Adresse: Straße, PLZ, Ort
    Telefon:                          
    Mobilnummer:
    Emailadresse:              

    2. Das Bewerbungsfoto  
    Das Bewerbungsfoto in der Hörakustik, soviel vorab, soll nicht Deine Persönlichkeit widerspiegeln oder zeigen wie Du "so bist". Aber es soll die Neugierde wecken, den Menschen kennen lernen zu wollen oder zumindest die Bewerbung zum Hörgeräteakustiker komplett durchzulesen. Wir sind visuell gesteuert, somit ist das Foto, wenn es denn in die Bewerbung kommt, immer und ausnahmslos von einem professionellen Fotografen zu erstellen.

    In eine Hörakustiker Bewerbung, die per Post verschickt wird, kommt ein Foto, das von einem Fotofachgeschäft auf hochwertigem Fotopapier in angemessener Größe ausgedruckt wurde. Die Alternative ist kein Foto. In eine Bewerbung für Hörakustiker, die per E-Mail verschickt wird, kann die Datei eingefügt werden. Hier empfiehlt es sich diese Datei direkt von Fotografen anzufordern und nicht den Ausdruck einzuscannen. Kläre beim Fototermin, dass Du die Datei brauchst. Ebenso kann dieses Foto dann auch für soziale Netzwerke oder Textnachrichtendienste genutzt werden. Zu sozialen Netzwerken mehr im Bereich "Bewerbungstipps allgemein".

    Für das Foto kleidest Du Dich dem Anlass entsprechend mit Hemd oder Bluse und/oder Sakko. Möglichst mit Krawatte. Hier zählt, wie auch im Vorstellungsgespräch, man kann nicht overdressed sein. Ordentliche Kleidung zeigt dem Gesprächspartner Respekt und Wertschätzung.

    Eine Aktualität des Fotos sollte gegeben sein. Auch ist das Foto anzupassen, wenn sich das Erscheinungsbild geändert hat, z. B. durch eine neue Frisur oder Haarfarbe. Wenn kein aktuelles Foto zu Hand ist, kann es aber auch schlicht weggelassen werden.

    3. Tätigkeiten
    Bei dem Aufbau des Lebenslaufs gibt es unterschiedliche Meinungen und Standards. Für uns ist ein Lebenslauf immer am schnellsten zu erfassen, wenn nach dem persönlichen Daten direkt die aktuelle Stelle aufgeführt ist. Ebenso sind hier ergänzenden Angaben sehr wichtig und interessant. Was machst Du in dieser Funktion genau? Außerdem immer mit Startdatum und Enddatum oder der Angabe, das es die laufende Beschäftigung ist.

    Zum Beispiel:
    01.08.2012 – laufend     Fachgeschäftsleitung / Hörgeräteakustiker-Meister

                                           Arbeitgebername

    • Durchführung von Patientenanpassungen
    • Regionale Netzwerkpflege zu HNO’s, Pflege- und Seniorenheimen
    • Erstellung und Umsetzung von Marketingmaßnahmen
    • Kurzfristige Personal- und Urlaubsplanung des Fachgeschäfts
    • Koordination des Mitarbeiterteams
    • Durchführung von Personalgesprächen
    • Absatzplanung
    • Kontrolle von Lagerbeständen und Kommissionsware
    • etc…..  

    Die nachfolgenden Tätigkeiten dann mit Datum, Überschrift und Arbeitgeber versehen. Es ist wichtig, dass hier die Daten im Lebenslauf mit denen in den einzelnen Arbeitszeugnissen übereinstimmen. Bei Abweichungen werden sonst Fragen aufgeworfen.

    4. Fehlzeiten / Arbeitslosigkeit
    Dieses Thema ist besonders in Deutschland stigmatisiert. Es gibt nicht wenige Lebensläufe, die Unterbrechungen haben. Das gehört schlicht dazu. Also sollten diese Zeiten auch so im Lebenslauf benannt werden. Ungünstig sind Formulierungen wie zum Beispiel.: „Zeit zur persönlichen Neuorientierung“, „Sabbatjahr“ oder „Pflege eines Familienangehörigen.“ Letzteres kann aber natürlich erwähnt werden, sofern es auch stimmt. 

    Zum Beispiel:  
    01.04.2011 – 30.06.2011     Arbeit suchend  

    Auch bei einer laufenden Arbeitslosigkeit sollte diese so erwähnt werden. Nicht zuletzt kann das „Flunkern“ im Lebenslauf, welches zu einer Einstellung führt, später durchaus arbeitsrechtliche Auswirkungen haben. Sofern Du einen streitbaren Arbeitgeber hast und dieser eventuell einen Kündigungsgrund sucht, wird er diesen dann in einem „frisierten“ Lebenslauf, der von Dir unterschrieben worden ist, vorfinden.  

    5. Schule, Aus- und Weiterbildung  
    Die letzte schulische Station mit dem höchsten schulischen Abschluss sollte genannt werden. Die Grundschule oder ähnliches interessiert nicht.

    Zum Beispiel:  
    01.08.2001 – 30.06.2010       Beispielgymnasium, München

                                                   Abschluss: Allgemeine Hochschulreife

    Weiterbildungen wie z. B. Pädakustiker oder Hörgeräteakustiker-Meister, mit den entsprechenden Daten eintragen und den Abschluss immer erwähnen. Sonst kann es nur nach einer Teilnahme aussehen und nicht nach dem entsprechenden Abschluss. Studienzeiten ohne oder mit Abschluss auch erwähnen. Praktika können aufgenommen werden, sofern diese fachliche oder soziale Kompetenzen unterstreichen. Wehrdienst, Wehrersatzdienst oder z.B. Bundesfreiwilligendienst gehört auf jeden Fall in den Lebenslauf.

    Ehrenamtliche Tätigkeiten, sofern es die Kompetenzen unterstreichen auch. Bei zu vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten oder Hobbies kann der Arbeitgeber schon ins Überlegen kommen, ob denn noch genug Energie für die Arbeit zur Verfügung steht. Ggf. können diese auch im gegensätzlichen Interesse zum Arbeitgeber stehen, zum Beispiel bei kirchlichen oder politischen Aktivitäten. Also immer gut abwägen, was Du mitteilen möchtest und was nicht.

    6. Verfügbarkeit, Gehaltswunsch sonstiges    
    Es kann durchaus sinnvoll sein, die persönliche Verfügbarkeit mit aufzuführen - sprich die aktuelle Kündigungsfrist. Zum Beispiel:

    "Meine Verfügbarkeit ist entsprechend meiner Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Quartalsende gegeben."

    Das gibt dem Arbeitgeber die Chance ggf. den Vorstellungs-Termin sehr schnell durchzuführen oder auch genau zu prüfen ob es unter diesen Umständen für ihn passen kann. Eine genaue Angabe kann Vorteile und Nachteile haben. Entscheide entsprechend Deiner persönlichen Einschätzung.

    Gehaltswunsch - manchmal wird in Stellenausschreibungen gewünscht, dass Du Deine Gehaltsvorstellungen benennst. Unsere Meinung ist, dass dies im ersten Schritt besser nicht gemacht werden sollte. Ein Arbeitgeber sollte in der Regel wissen, was ein entsprechend qualifizierter potenzieller Mitarbeiter kostet oder was seine eigenen tarifvertraglichen Möglichkeiten hergeben. Außerdem ist die Einschätzung des persönlichen Eindrucks noch nicht gegeben, was einen signifikanten Gehaltsunterschied ausmachen kann. Auch kennst Du noch nicht das komplette Bild der ausgeschriebenen Stelle mit allen Tätigkeiten und Verantwortungen.

    Sonstiges - sofern ein Arbeitgeber in der Stellenausschreibung Wünsche formuliert, wie z. B. „wünschenswert sind Erfahrungen in der Anpassung von Hörsystemen für Kinder“ und Du bringst diese nicht direkt mit, kannst Du gerne erwähnen, dass es Dein Wunsch ist, Dich in diesem Bereich für den Hörakustik Arbeitgeber weiterzubilden. Natürlich nur sofern Du dies auch wirklich wünscht.

    7. Zeugnisse und Befähigungsnachweise  
    Es sind alle für die Stelle relevanten Zeugnisse und Befähigungsnachweise mitzuschicken. Das letzte Zeugnis der weiterführenden Schule in Kopie, Abschlusszeugnis der Berufsschule + Hörakustik Gesellenbrief in Kopie, Lehrgangszeugnisse z.B. Meisterkurs bzw. der Hörgeräteakustik Meisterbrief in Kopie, Teilnahmebestätigungen von Herstellerschulungen oder z. B. Verkaufstrainings in Kopie. Allerdings nur die zuletzt erhaltenen und aktuell interessanten Arbeitszeugnisse in Kopie.

    Beglaubigte Kopien haben wir in den letzten Jahren keine bekommen, werden auch im Allgemeinen nicht gefordert. Es ist aber sinnvoll die Originalzeugnisse mit zum Vorstellungsgespräch zu nehmen und den Arbeitgeber zu informieren, dass Du diese mitführst und er diese selbstverständlich einsehen und/oder davon auch Kopien machen kann.

    8. Persönliche Referenzen
    Der Vermerk von persönlichen Referenzen hat in Deutschland im Allgemeinen bisher keine so große Bedeutung. Da die Hörakustik-Branche im Speziellen sehr gut vernetzt ist und jeder jeden irgendwie kennt, kann man sich den Rest eigentlich denken…   Also kann es durchaus sinnvoll sein, im Lebenslauf eine Kategorie mit persönlichen Referenzen einzubauen. Diese sollten ausschließlich aus dem Arbeitsumfeld kommen, da man Dich dort persönlich und fachlich gut einschätzen kann. Es können z. B. ehemalige oder aktuelle Vorgesetzte sein, ein Kunde, ggf. ein Lieferant oder Dein aktueller oder ehemaliger Chef. Wenn Du diese Referenzen benennst, frage vorab die betreffende Person ob, es für sie OK ist, als Referenz benannt zu werden. Gib im Lebenslauf auch die Kontaktdaten der Referenzen mit an. 2-3 Referenzen sind schon gut.

    Referenzen sind nicht zwingend notwendig. Sie machen aber Eindruck und verschaffen dem neuen Arbeitgeber ein gutes Gefühl und positionieren Dich noch etwas besser.

  • Allgemeine Ratschläge zur Bewerbung in der Hörakustik.

    Allgemeine Ratschläge zur Bewerbung in der Hörakustik.

    1. Unterlagen per E-Mail oder per Post?  
    Wenn der potenzielle Arbeitgeber in der Hörakustik eine Bewerbung per E-Mail oder Post wünscht, ist es sinnvoll, die Bewerbung per E-Mail zu verschicken. Die Bewerbung ist dann direkt am Arbeitsplatz präsent und muss nicht erst auf dem externen und internen Postweg weitergeleitet werden. Wenn Unterlagen ausdrücklich per Post gewünscht sind, kommt man diesem Wunsch nach.

    Bei einer Hörgeräteakustiker Bewerbung per E-Mail ist es sinnvoll noch einmal die eigene E-Mailadresse zu prüfen. Seriös wirkt es, wenn die E-Mailadresse ausschließlich den eigenen Namen enthält. Die Bewerbungsunterlagen sollten auch bei einer E-Mail vollständig sein. Bestehend aus Bewerbungsanschreiben/Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Befähigungsnachweisen. Letzteres kann man gut einscannen und mit einer kostenlosen PDF-Druckersoftware zu einem Dokument zusammenfassen. Somit enthält die Bewerbungsemail maximal zwei Dateien. Eine PDF mit Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf (wenn gewünscht mit integriertem Foto) und eine Datei mit Zeugnissen und Befähigungsnachweisen.

    Die E-Mail sollte nicht zu locker formuliert sein und auf den Anhang an die E-Mail aufmerksam machen. Bitte achten Sie auch bei dem Versenden der E-Mail darauf, dass der Account-provider nicht eine Werbung in die E-Mailsignatur einsetzt. Das kann unschön und unprofessionell aussehen. Schicken Sie sich oder einem Freund eine Testemail, um alle Einstellungen zu prüfen.

    2. Muss ich wirklich alle Kriterien der Stellenanzeige erfüllen?
    Im Allgemeinen haben wir in Deutschland einen Fachkräftemangel in der Hörakustik. Der kann regional unterschiedlich ausgeprägt sein, die Tendenz ist aber bundesweit einheitlich. Neben dem Fachkräftemangel stellen sich die Arbeitgeber zusätzlich einer aufkommenden neuen Herausforderung, welche bereits in einigen Branchen zu verzeichnen ist - ein allgemeiner Arbeitskräftemangel. Es sind schlicht nicht mehr genug Menschen vorhanden, die spezifische Arbeiten erledigen könnten. In Anbetracht dessen ist die Antwort ganz eindeutig: Jein!

    Spezifische Kompetenzen sind für manche Stellen unverzichtbar. Z. B. das Führen des Meistertitels, welcher Dich und den Arbeitgeber rechtlich befähigt, das Fachgeschäft zu führen und geöffnet zu halten. Wenn eine solche Qualifikation gefordert ist, kann diese höchstens mit einer dauerhaften Ausnahmebewilligung zum Führen eines Fachgeschäfts ausgeglichen werden. Siehe auch §8 und §7 HwO.

    Andere Qualifikationen oder Wunschqualifikationen, können durch Motivation und Lernbereitschaft ausgeglichen werden. Siehe auch Hörakustik Bewerbungstipps „Bewerbungsanschreiben / Motivationsschreiben“. Allerdings gibt es ggf. andere Bewerber, die alle Wünsche oder einen größeren Anteil erfüllen. Mit denen stehst Du dann im Wettbewerb

    3. Fachkräftemangel und ich finde keine passende Stelle!
    Es gibt für Stellensuchende einige Faktoren, die für die Stellensuche, bzw. für die Suche nach der passenden Stelle wichtig und durch den Stellensuchenden beeinflussbar sind. Die regionale Flexibilität, Gehaltsvorstellung und Zeitpunkt der Suche, um einige zu nennen.

    Bevor die Suche nach einer passenden Stelle beginnt ist es ratsam sich zunächst über seine persönlichen Wunschvorstellungen, den eigenen Einsatz für die Arbeitsstelle und über die eigenen Kompetenzen im Klaren zu sein. Nur weil der Titel der Stellenausschreiben passend klingt, muss der Arbeitgeber oder die Stelle dahinter nicht zwingend passend sein. Zur Einschätzung der eigenen Kompetenzen stehen wir in unserer Arbeit jedem Stellensuchenden kostenlos zur Verfügung.

    Danach muss jeder für sich ausmachen, ob ein regionaler Wechsel, zur persönlichen Weiterentwicklung, Vergrößerung des Verantwortungsbereichs und ggf. Gehaltszuwachs im Einklang mit den persönlichen und privaten Lebenszielen stehen. Wenn Du Dir dann im Klaren über Deine beruflichen und persönlichen Lebensziele bist, siehst Du ggf. schon andere Perspektiven und Chancen zur Weiterentwicklung.

    Es gibt dann lediglich „nur“ noch die Zeitachse. Wann möchtest Du Deine Ziele erreichen? Es gibt selten die Konstellation, dass man die passende Stelle, in der Wunschregion, zum perfekten Zeitpunkt und mit dem Wunschgehalt findet.
    Wir bekommen oft von unseren Kandidaten erzählt, dass eine schnelle Stellensuche häufig in die verkehrte Position geführt hat und dann soll es wieder schnell zu einem neuen Arbeitgeber gehen. Wer sich bei der Stellensuche Zeit nimmt und abwägt, welchen Einsatz er oder sie für die Stelle einbringen möchte, der findet in der Regel auch das passende berufliche Zuhause. An diesem Punkt haben wir mit unserer Arbeitsweise für Dich den Vorteil, dass wir von unseren Kunden (den Arbeitgebern) permanent über offene Stellen bzw. Expansionsgebiete informiert werden. Wir können diese Informationen dann mit den perspektivisch Stellensuchenden abstimmen. Das dauert manchmal etwas länger, führt aber zu einer dauerhaften und inhaltlich passenden Arbeitsstelle. Und: Wer bereit ist die regionale Bindung für einen gewissen Zeitraum oder dauerhaft aufzugeben und die passenden Fähigkeiten und Persönlichkeit mitbringt, findet in der Regel jederzeit eine tolle Stelle.

    Alle drei Faktoren einer Stellensuche passen nicht immer perfekt zusammen: Zeit / Inhalt / Region. Jeder muss für sich selber die Prioritäten in der Stellensuche setzen.

    4. Soziale Netzwerke, „posts“, Auffindbarkeit
    Fast jeder unserer Kontakte kennt mindestens zwei soziale Onlinenetzwerke und ist zumindest in einem davon aktiv. Nicht jeder weiß allerdings, wie die Einstellungen so gesetzt werden, dass wirklich nur die eigenen Kontakte die eigenen „posts“, Bilder, Geburtstagseintragungen, „likes“ etc. sehen. Bei der aktiven Stellensuche sollten alle Einstellungen so gewählt sein, dass niemand sonst mitlesen kann. Ob es richtig oder falsch bzw. verboten oder nicht ist, dass man dort „ausspioniert“ wird, sei einmal dahin gestellt. Ein möglicheer Schaden lässt sich aber leicht verhindern. Was viele Benutzer auch nicht wissen ist, dass selbst wenn die Einstellung auf "nicht auffindbar" gestellt ist, das eigene Profil doch unter Umständen durch die eigene Emailadresse (welche in der Bewerbung steht) in der Suchleiste auffindbar sein kann. Besser einmal ausprobieren, um ganz sicher zu gehen.

    Das Profilfoto kann auch das Hörgeräteakustiker Bewerbungsfoto sein, muss es aber nicht. Es findet sich sicherlich ein angemessenes Foto. Bei beruflich orientierten Onlinenetzwerken kann man hingegen, dass professionelle Bewerbungsfoto gut nehmen. Siehe auch „Bewerbungstipps Foto“.

    Textnachrichtendienste mit Profileinstellungen sind nicht zu unterschätzen. Diese erleichtern die Kommunikation auch zwischen Hörakustik Unternehmen und Bewerbern. Besonders, wenn der Bewerber nicht erreichbar ist, wird auch hierüber mal schnell eine Nachricht verschickt. Hier stellen Sie sich einfach die Frage, welches Profilfoto nutze ich und wie sieht meine Statusmeldung aus? Mehr schreiben wir mal nicht an dieser Stelle ;-) .  

    5. Das Unternehmen als Persönlichkeit
    Warum schreiben wir das? Nun, bei der Arbeit stellen unsere Bewerber immer wieder fest, dass es zwar eine Stellenbeschreibung, einen Arbeitsvertrag und ggf. auch durch Mitarbeitergespräche klar formulierte Vorstellungen der gegenseitigen Verpflichtungen und Rechte gibt, aber auch in der noch so präzise ausformulierten Stelle kann es „Reibereien“ geben.

    Warum? Weil das Unternehmen nicht eine gesichtslose Ansammlung von Arbeitsplätzen, Marktchancen, Absatzkanälen und Funktionsbereichen ist, sondern eine Ansammlung von verschiedenen Persönlichkeiten und teilweise stark geprägt vom Führungsstil des Managements. Jedes Unternehmen lässt sich als eigenständige Persönlichkeit verstehen. Klingt philosophisch, erklärt aber schon einige Dinge der täglichen Realität in den Hörakustik Fachgeschäften. Das bedeutet in der Konsequenz, das nicht jeder Mitarbeiter in jedes Unternehmen passt oder nicht jedes Unternehmen zu jedem Mitarbeiter. Egal wie auch die gegenseitigen Wünsche und Motivationen gelagert sind: In dem Fall, dass es nicht passt, ist es auch nicht verkehrt sich neu zu orientieren.

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